» Erdaushub - Abfall & Reststoff Lexikon
Erdaushub besteht aus natürlich gewachsenen und nicht verunreinigten
Böden und Gesteinen. Dazu zählt auch Mutterboden, der jedoch nach
dem Baugesetzbuch vor Vernichtung und Vergeudung zu schützen ist.
Erdaushub ist im objektiven Sinne kein Abfall. Seine Verwendung
ist uneingeschränkt möglich (zum Beispiel für landespflegerische
Projekte).
Nicht zum Erdaushub zählen sämtliche durch Fette, Öle, Säuren,
Laugen und andere chemische Verbindungen verunreinigte Böden. Diese
sind nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu entsorgen.
Zur Gruppe des Erdaushub zählt in der Regel:
- Mutterboden
- Grasboden
- Lehm
- Tonboden
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